Aktuelles

Von Links: Landrat Christian Meißner, Bastian Weidner (Feuerwehr Lichtenfels), 1. Kdt. Feuerwehr Lichtenfels Andreas Lehe, Kreisbrandrat Timm, Vogler, Daniel Derr (Feuerwehr Lichtenfels), 1. Bürgermeister Andreas Hügerich, Gerätewart Stefan Geiger (Feuerwehr Lichtenfels)

So hilft man sich in Europa

Erdbebenkathastrophe in Kroatien: Zwei Feuerwehr-Kameraden vom Obermain machen sich
mit Logistikfahrzeug auf den Weg in die Stadt Sisak. 

 

Wie Ihr aus der Presse sicherlich wisst, ist Kroatien Ende letzten Jahres von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Der Landesfeuerwehrverband Bayern startete einen Aufruf an die Bayrischen Feuerwehren um nicht mehr benötigtes Material zu spenden.

Hier wurden in den zwei Zentrallagern ca. 15.000 Gegenstände gesammelt.

Um diese Spenden den Feuerwehrkameraden in Kroatien zukommen zu lassen, wurden die Kommunen in Bayern gebeten, Transportfahrzeuge zur Verfügung zu stellen.

Diese Bitte wurde durch unseren Kreisbrandrat Timm Vogler und unseren Landrat Christian Meißner positiv beantwortet.

Am heutigen Samstag verabschiedeten unser KBR Vogler, Landrat Meißner und erster Bürgermeister Andreas Hügerich die zwei Kameraden aus Lichtenfels.

Ihr Dankt galt den ehrenamtlichen Einsatzkräften die diesen Weg auf sich nehmen, verbunden mit dem Wunsch einer sicheren Fahrt und einer gesunden wiederheimkehr.

Unter Leitung des Landesfeuerwehrverbandes Bayern E.V setzt sich morgen ein Kontingent aus ca. 20 Fahrzeugen in Marsch um das Material aufzunehmen.

Die erste Station wird das Material Lager in Hersbruck sein. Anschließend verlegen die Kameraden nach Rohrdorf und übernachten dort. Um am nächsten Tag nach Sisak (nähe Zagreb) weiter zu fahren.

Wir werden versuchen ein „Einsatztagebuch“ zu veröffentlichen um euch einige Eindrücke über diesen Einsatz, die Menschen und das vom Erbeben betroffene Land zu ermöglichen.

Wir wüschen den Kameraden Daniel und Bastian eine gute und sichere Fahrt.

Feuerwehr Lichtenfels im Bayrischen Hilfekontingent für Kroatien

Zwei Lichtenfelser Feuerwehrleute sind bei einem Hilfstransport: nach Kroatien dabei. Sie sind mit Gütern aufgebrochen und kehren mit wertvollen Erinnerungen zurück.

Am Sonntag den 10.01.2021 fuhren zwei Kameraden aus Lichtenfels einen Hilfstransport nach Kroatien. Zuerst verlegten Sie in das KatSchutz Lager nach Hersbruck bei Nürnberg um dort Material aufzunehmen. Hier wurden fünf Paletten Hilfsgüter auf den GW Hochwasserschutz aufgenommen.


Anschließend verlegten Sie nach Rohrbach bei Rosenheim um sich dort mit der restlichen Kolonne zu treffen.
Unfall während der Verlegungsfahrt nach Rohrdorf
Auf der A8 ereignete sich unmittelbar kurz vor der Marschkolonne, auf Höhe der AS Weyarn, ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen. Bei dem Unfall waren drei Pkw beteiligt und zwei Personen eingeklemmt.
Sofort hielt die Marschkolonne an um Hilfe zu leisten.
Neben der Absicherung der Unfallstellen haben unsere Kameraden Bastian und Daniel die Betreuung und Sichtung der Verletzen übernommen.
Bis zum Eintreffen, der Örtlich zuständigen Feuerwehren, arbeiteten alle Kameraden Hand in Hand um den Verunfallten zu helfen.
Nach ca. einer Stunde konnte die Marschkolonne ihre Fahrt fortsetzen und ist gegen 17:45 Uhr in Rohrdorf angekommen. Hier ruhten die 44 Kameraden davon eine Kameradin der Feuerwehr um am nächsten Tag Richtung Zagreb aufzubrechen
Die Fahrt nach Kroatien führte über Österreich und Slowenien.

Die Durchfahrt durch die Ländergrenzen lief problemlos. Für die Marschkolonne wurde extra eine weitere Spur geöffnet, um ein schnelles passieren möglich zu machen.
Um 13:42 Uhr wurde die bisher ruhige Fahrt plötzlich unterbrochen. Über die DMO Marschgruppe 390 bekamen alle Fahrzeuge die Information, dass sich ein Nachbeben der Stärke 3,1 in Sisak, ereignet hat. Hier waren Sie noch ca. 100 km von unserem Ziel entfernt.
Nach dem Überqueren der kroatischen Grenze wurde der Marschverband in drei Züge aufgeteilt. Der Konvoi, den die Kräfte aus Lichtenfels zugeteilt waren, bestand aus Acht Lkw begleitet von einem Kroatischen Streifenwagen und eines Kommandowagens der Kroatischen Feuerwehr.
„Marschgeschwindigkeit 100 km/h“
Das war die Aussage des Kroatischen Polizeibeamten der unseren Konvoi durch die 800.000 Einwohnerstadt Zagreb lotste. Über zweispurige Straßen fuhren wir mit Blaulicht Richtung Feuerwache Fünf im zentral Zagreb.
Nach ca. 45 Minuten kam der Konvoi an der Berufsfeuerwehrwache an und wartet dort auf den Abruf zum Entladen. Nach ca. einer Stunde konnten ein Zug aus fünf Fahrzeugen zur Entladestelle aufbrechen.

Die Entladestelle war die Feuerwehrschule in Zagreb, an der Sie auch übernachteten.

Nach dem Entladen der ca. 15000 gesammelten Teile, konnten die Kameraden sich gemeinsam Verpflegen und Ruhen.
Am nächsten Morgen wurde nach dem Frühstück zur Berufsfeuerwehrwache nach Zagreb verlegt und anschließend mit Kleinfahrzeugen nach Sisak gefahren. Hier konnten die Kameraden schon die ersten Auswirkungen der Naturkatastrophe sehen.
Anschließend ging es in die Ortschaft Petrinja.
Hier war das Epizentrum des Erdbebens am 28/29.12.2020. Dort konnte man das volle Ausmaß des Erdbebens sehen.
Bei winterlichen Temperaturen leben die Betroffenen in ihren teilweise beschädigten Häusern.
Leider wurden viele Menschen bei diesem Erdbeben Obdachlos.
Sie wurden in Hotels, Touristischen Unterkünften oder gar in Zeltstätten untergebracht. Nun müssen Sie warten, bis die provisorischen Containerstädte durch die kroatische Armee errichtet sind.

Nach einem Aufenthalt von 45 Minuten im Epizentrum, ging es wieder zurück zur Berufsfeuerwehrwache nach Zagreb.
Hier gab es ein Lunchpaket und eine Verabschiedung vom Feuerpräsidenten der kroatischen Feuerwehr, der sich sehr dankbar über die Bayrische Hilfe zeigte.
Gegen 13:30 Uhr brach die Kolonne wieder Richtung Deutschland auf. Mit den Bildern der zerstörten Häuser und den Informationen der geleisteten Einsätze (ca. 8500 Einsätze der Kroatischen Feuerwehr seit dem 28/29.12) verließen Sie Zagreb.
Wir konnten die Ländergrenzen bei Slowenien und Österreich schnell passieren. Hier wurde gute Vorarbeit durch den Landesfeuerwehrverband Bayern geleistet. Selbst im Grenzbereich wurde für uns extra eine Spur geöffnet um, schnell passieren zu können.
In Bernau am Chiemsee wurde ein Corona Test durchgeführt.
Beide Kameraden der Feuerwehr Lichtenfels wurden Corona Negativ getestet.
Im Anschluss wurde das Fahrzeug von zwei Kameraden der Feuerwehr Lichtenfels, übernommen und zurück ins Gerätehaus verbracht.
Diese Kameraden sind heute gegen 16 Uhr in Lichtenfels gestartet um Sie abzulösen.
Die Heimreise traten Sie dann in unseren Kommandowagen an.
Nach drei Tagen und 1700 km waren Daniel und Basti am Mittwoch gegen 01 Uhr wieder in Lichtenfels.

Bericht Kreisfeuerwehrverband Lichtenfels

 

Anschreiben

 

Sehr geehrte Mitglieder,

die Freiwillige Feuerwehr Stadt Lichtenfels ist sich ihrer Verantwortung in dieser schwierigen Zeit bewusst und lässt die Jahreshauptversammlung 2020 entfallen.

Die Berichte der Vorstandschaft werden im Schaukasten am Feuerwehrgerätehaus, Konrad–Adenauer–Str.6, ab dem 23.10.2020 für 14 Tage zur Einsicht ausgehangen.

Der Kassenbericht kann am 29.10.2020 und 05.11.2020 von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Gerätehaus Lichtenfels eingesehen werden.

Auf die geltenden Corona Regeln wird hingewiesen.

Wir bitten unsere Vereinsmitglieder um Verständnis für die getroffene Entscheidung.

Die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Lichtenfels

 

In den frühen Morgenstunden trafen wir uns heute gemeinsam mit der @feuerwehr.breitenguessbach auf einem Wanderparkplatz. Vor Ort rüsteten sich die Atemschutzgeräteträger mit ihren gut 17 Kilogramm schweren Pressluftatmern aus. Mit voller Montur galt es nun den 539m ü.NN hohen Staffelberg über die teils unwegsame Strecke zu erklimmen. Ziel dieses Ausfluges war es, die körperliche Fitness zu trainieren, welche auch bei Brandeinsätzen unter Atemschutz sehr wichtig ist. Pünktlich zum Sonnenaufgang erreichten wir die Frankenfahne an der Spitze des Berges. Gerade bei Sonnenaufgang, wenn die Sonne hinter der Adelgundiskapelle aufgeht, bietet der Zeugenberg eine ganz besondere Atmosphäre. Wir bedanken uns bei der @feuerwehr.breitenguessbach für die gemeinsame Tour und wünschen allen einen schönen Sonntag.

 

 

 

 

08. März 2020 - Prüflinge: Hauptmann, Pascal; Ulbert, Thomas; Böhm, Michael; Brückner, Steffen (alle FF Eggenbach); Beugnies, Kirsten (GSZ LIF/Main); Lieb, Johannes (FF Wiesen); Altenburg, Tobias; Dressel, Fabian (beide FF Stadt Lichtenfels); Geuß, Bastian; Dusold, Stefan (beide FF Wolfsdorf); Fischer, Michael (FF Rothmannstahl).

Einsätze unter Atemschutz, gehören zu den gefährlichsten Tätigkeiten im Feuerwehrdienst.                                                              Unter Atemschutz dürfen deshalb nur Feuerwehrangehörige eingesetzt werden, die körperlich und fachlich dafür geeignet sind und die drohenden Gefahren kennen. Bei der Feuerwehr Stadt Lichtenfels wurden hierfür die Grundlagen, an einem 25 stündigen Atemschutzlehrgang auf Landkreisebene, gelegt. Elf Feuerwehrmänner stellten sich der Herausforderung und wurden vom Ausbilder Ralf Scherer in folgenden Themen unterrichtet: Grundlagen der Atmung, Funktionsweise der Atemschutzgeräte, Verantwortlichkeit im Atemschutz, Atemgifte und die Einsatzgrundsätze. Bei verschiedenen Einsatzübungen mussten die Teilnehmer ihr erlerntes Wissen in die Praxis umsetzen. Hierbei wurden sie vom Team der Atemschutzwerkstatt Lichtenfels stets beaufsichtigt und tatkräftig unterstützt. Die zukünftigen Atemschutzgeräteträger mussten sich in der landkreiseigenen Übungsanlage in Burgkunstadt einer schriftlichen sowie praktischen Prüfung unterziehen.                                                                                                                                                                                                    Der für Atemschutz zuständige Kreisbrandmeister Klaus Meusel und Ausbilder Scherer bedankten sich für die erbrachte Leistung und beglückwünschten folgenden Prüflingen zur bestandenen Prüfung.

 

 

Egal ob als Betreuer der Kinderfeuerwehr, als Jungendlicher in der Jugendfeuerwehr oder als Aktive im Einsatzdiest.
Frauen sind bei uns nicht mehr weg zu denken. Sie leisten den gleichen Dienst wie die Herren und stehen Ihnen in nichts nach.

 

Unserer Mädels grüßen alle zum Weltfrauentag und würden sich über  weiteren zuwachs freuen.

 

Schreibt uns einfach an oder kommt jeden zweiten Donnerstag im Monat vorbei.

 

Lichtenfelser Feuerwehr stellt sich Facebook-Challenge sie haben bewiesen, dass sie schlank und sportlich sind.

 

Mit der Ladder Crossing Challenge wollen Feuerwehrleute beweisen, dass sie weder dick noch ungelenkig sind.                          Foto: Florian Helmbrecht

Donnerstagabend in Lichtenfels. Es ist dunkel und kalt draußen. Die Korbstadtkönigin Alicia I. steht mit drei Kindern auf dem Schlauchturm in der Nähe des Feuerwehrhauses. Sie zeigt ihnen auf 26 Metern Höhe den Ausblick über die schöne Korbstadt Lichtenfels. Gerade als sie den Turm verlassen wollen, steigt im Treppenhaus Rauch nach oben. Es brennt. Die Tür zum Ausgang lässt sich nicht mehr öffnen. Der Fluchtweg ist abgeschnitten, und sie schreien nach Hilfe.

Gott sei Dank befinden sie sich neben dem Feuerwehrhaus. Sie werden gehört, und die Feuerwehrleute eilen zum Turm. Doch die Retter müssen erst beweisen, dass sie auch schlank und sportlich genug sind: Sie müssen die „Ladder Crossing Challenge“ bestehen. Am Ende können die Kinder und Alicia I. zum Glück gerettet werden.

Was hier beschrieben ist, ist zurzeit auf Facebook und YouTube zu sehen: Die Lichtenfelser Feuerwehr hat an der „Ladder Crossing Challenge“ teilgenommen, weil sie von den Feuerwehren Ebersdorf bei Coburg und Bad Staffelstein nominiert wurden.

30.01.2020 Foto: Florian Helmbrecht

Vor dem Durchqueren der Leiter dürfen der Helm und der Pressluftatmer abgelegt werden.

Was hier beschrieben ist, ist zurzeit auf Facebook und YouTube zu sehen: Die Lichtenfelser Feuerwehr hat an der „Ladder Crossing Challenge“ teilgenommen, weil sie von den Feuerwehren Ebersdorf bei Coburg und Bad Staffelstein nominiert wurden.

Ursprung in Amerika

Für Bastian Weidner war die größte Schwierigkeit die Schulterbreite. Foto: Florian Helmbrecht

Die „Ladder Crossing Challenge“ fand ihren Ursprung in Amerika. Die Feuerwehrleute wollten dem Gerücht entgegenwirken, dass sie immer ungelenkiger und dicker würden.

Aufgabe der Teilnehmer dieses Wettkampfes ist es, mit Feuerwehrausrüstung durch die Sprosse einer liegenden Leiter zu kriechen und dabei gefilmt zu werden. Helm und Pressluftatmer dürfen vorher abgelegt werden.

Fast geschafft. Jetzt müssen nur noch Helm und Pressluftatmer wieder aufgesetzt werden.        Foto: Florian Helmbrecht

„Die US-amerikanischen Feuerwehren haben weitere Feuerwehren nominiert, und der Trend schwappte auch nach Deutschland über“, erklärt Florian Helmbrecht, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenfels. Bastian Weidner hat mitgemacht. Seine Erfahrung: „Die größte Schwierigkeit beim Durchqueren der Leiter war die Schulterbreite.“ „Vorher gab es einen Probelauf, bei dem alle, die mitmachen wollten, mal probieren durften, bevor es zum Dreh kam“, erläutert seine Kameradin Anna Derr. „Insgesamt haben acht Feuerwehrleute probiert, durch die Leiter zu kriechen, und sechs haben es geschafft“, resümiert Florian Helmbrecht. „Die, die es nicht durch die Leiter geschafft haben, hatten zu breite Schultern“, erklärt er.

Challenge mit Heimatbezug

Um seine Leute nicht einfach nur durch eine Leiter kriechen zu lassen, hat sich Florian Helmbrecht etwas Besonderes für den Dreh ausgedacht: Er wollte Bezug zur Heimat herstellen. Er hat sich deswegen eine Geschichte rund um die Challenge ausgedacht und Korbstadtkönigin Alicia I. gefragt, ob sie mitmacht. „Ich habe mich total gefreut und mich auch geehrt gefühlt, dass die Feuerwehr an mich gedacht hat“, sagt Alicia I. „Für mich war der Dreh sehr aufregend, weil ich auch Höhenangst habe. Auf der Drehleiter habe ich mich dann aber sicher gefühlt, weil ein Feuerwehrmann dabei war“, erzählt sie. Auch den Kindern sei es mulmig zumute gewesen. „Aber insgesamt hat es mir und den Kindern total viel Spaß gemacht. Wir haben uns auch gefreut, dass wir einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr bekommen haben“, sagt die Korbstadtkönigin. Am Ende wurden sie und die Kinder von Kommandant Andreas Lehe mit der Drehleiter vom Turm gerettet. „Insgesamt haben wir zweieinhalb Stunden für den Dreh gebraucht, und es waren 17 Leute daran beteiligt“. „Die Challenge wurde von einer Freundin der Feuerwehr, Kathrin Roth, gefilmt“.